Scheidung

Die während der Ehe erworbenen Guthaben der beruflichen Vorsorge werden bei Scheidung oder Auflösung der eingetragenen Partnerschaft grundsätzlich hälftig geteilt, sofern zu diesem Zeitpunkt noch kein Vorsorgefall (Pensionierung, Invalidität) eingetreten ist. Die nachstehenden Ausführungen gelten auch bei Auflösung der eingetragenen Partnerschaft.

Vor der Scheidung

Gerne berechnen wir Ihnen auf Anfrage das während der Ehe erworbene Guthaben und erstellen für Sie eine entsprechende Durchführbarkeitserklärung.

Notwendige Unterlagen/Angaben

Zur korrekten Ermittlung benötigen wir folgende Angaben von Ihnen respektive Ihrer früheren Vorsorgeeinrichtung:

  • Heiratsdatum
  • Freizügigkeitsleistung per Heiratsdatum
  • Voraussichtliches Scheidungsdatum

Gesetzliche Bestimmungen

  • Schweizerisches Zivilgesetzbuch (Art. 122 ZGB)
  • Freizügigkeitsgesetz (Art. 22 Abs. 1 FZG)
  • Zivilprozessordnung (Art. 280 Abs. 1 ZPO)

Nach der Scheidung

Nach Erhalt des rechtskräftigen Scheidungsurteils werden wir gemäss richterlicher Anweisung Ihre Vorsorgeguthaben belasten und den entsprechenden Betrag an die Vorsorgeeinrichtung des geschiedenen Partners überweisen. Dadurch reduzieren sich die versicherten Altersleistungen, welche Sie bis zum Eintritt eines Vorsorgefalles durch Wiedereinkäufe ganz oder teilweise ausgleichen können. 

Ausländisches Urteil

Ausländischen Scheidungsurteilen leisten wir auf Ihr schriftliches Ersuchen hin Folge, sofern sich das zu überweisende Guthaben nach den Vorschriften des Freizügigkeitsgesetzes ausschliesslich auf die während der Ehedauer erworbene Altersleistung bezieht und in Schweizer Franken formuliert ist.

Reglementarische Bestimmungen

Reglement der Pensionskasse Novartis 1 (Art. 8, Art. 25 Abs. 7, Art. 26)